Die Europäische Lärche ist kein gewöhnlicher Nadelbaum. Sie liebt das Licht – und wächst ihm regelrecht entgegen. Im Frühling erscheinen ihre zartgrünen Nadeln, begleitet von leuchtend gelben und purpurroten Blüten. Mit den ersten Nachtfrösten im Herbst verfärbt sich ihr Nadelkleid golden und fällt schließlich ab. Jahr für Jahr erneuert sie sich vollständig.Diese besondere Lebenskraft spiegelt sich auch in ihrem Harz wider.
Eine Tradition mit Geschichte
Was Lärchenharz so besonders macht
-
antimikrobiell
-
durchblutungsfördernd
-
entzündungshemmend
-
hustenreizstillend (antitussiv)
-
auswurffördernd
Wichtig: Die genannten Wirkungen beziehen sich auf traditionelle Anwendung und wissenschaftliche Untersuchungen zu Inhaltsstoffen.
Typische Anwendungsgebiete
Traditionell wird Lärchenharzsalbe eingesetzt bei:
- oberflächlichen Wunden
- leichten Verbrennungen
- Insektenstichen
- kleineren Hautirritationen
- Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Erkältungs- und Grippesymptomen (Einreibung im Brustbereich)
Gerade in der kalten Jahreszeit ist eine selbstgemachte Lärchensalbe ein wohltuender Begleiter.
Warum eine selbstgemachte Lärchensalbe etwas Besonderes ist
Schon dieser Schritt verändert die Perspektive: Man arbeitet nicht gegen die Natur, sondern mit ihr.
Herstellung der Salbe
1. Vielseitige Unterstützung für Haut, Muskeln und Atemwege
Die Kombination aus Lärchenharz, hochwertige Pflanzenölen und Bienenwachs ergibt eine Salbe, die die Haut beruhigen, verspannte Partien lockern und in der Erkältungszeit wohltuend wirken kann.
2. Wenige, ehrliche Zutaten
- Lärchenharz
- kaltgepresstes Bio-Olivenöl
- Bienenwachs
Keine synthetischen Duftstoffe. Keine Konservierungsmittel. Nur das, was tatsächlich gebraucht wird. Alternativ können noch natürliche Ätherische Öle (in kleinen Mengen) hinzugefügt werden.
3. Regionale Verantwortung
Wenn das Harz aus eigener Forstwirtschaft stammt und gemeinsam mit einem erfahrenen Naturkosmetikbetrieb verarbeitet wird, entsteht Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Baum bis ins Glas. Das schafft Vertrauen. Und Qualität.
Grundrezept für deine eigene Lärchensalbe
Zutaten:
- 30 g gereinigtes Lärchenharz
- 100 ml Bio-Olivenöl
- 15–20 g Bienenwachs
Zubereitung:
- Harz mit Olivenöl im Wasserbad langsam und schonend erwärmen (nicht kochen).
- Etwa 30–60 Minuten sanft ziehen lassen.
- Durch ein feines Tuch abseihen.
- Bienenwachs im noch warmen Öl schmelzen.
- In sterile Gläser füllen und auskühlen lassen.
Je mehr Bienenwachs, desto fester wird die Salbe.